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By Andrea D. Bührmann, Angelika Diezinger, Sigrid Metz-Göckel

ISBN-10: 3531195034

ISBN-13: 9783531195032

ISBN-10: 3531195042

ISBN-13: 9783531195049

Dieses Buch macht für Studienanfänger_innen nachvollziehbar, wie sich die Frauen- und Geschlechterforschung in der Auseinandersetzung mit den empirisch-praktischen Lebensverhältnissen, sozialwissenschaftlichen Denktraditionen und eigenen Konzepten ihren Gegenstand geschaffen hat. Damit wird deutlich, dass Frauen- und Geschlechterforschung in der Lehre als nicht abgeschlossenes Projekt zu vermitteln ist, dessen Geschichte um seiner Zukunft willen wichtig wird. Der Band konzentriert sich auf drei zentrale Themen: Arbeit, Sozialisation und Sexualität. Zu den einzelnen Themen werden Auszüge aus solchen Texten ausgewählt und kommentiert, die die Diskussionen nachhaltig beeinfluss(t)en, Kontroversen bündel(te)n oder neue Perspektiven eröffne(te)n. Damit wird eine Problemgeschichte des jeweiligen Themas skizziert.

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Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage der Arbeiterfamilien (Reproduktions- statt Produktionseinheit), mit dem Übergang von der extensiven zur intensiven Nutzung der Arbeitskraft (die eine explizite, psychische Regeneration auch für Proletarier zu einer Frage des Überlebens macht) und mit der allgemeinen Veränderung des historischen Werts der Ware Arbeitskraft (aufgrund derer nun nicht mehr allein die „Magenfrage“, sondern auch eine psychische Kompensation für die stupiden Arbeitsgänge durchrationalisierter Produktion im Mittelpunkt der Reproduktion stehen) entwickeln sich auch in den Proletarierfamilien explizite psychische Anforderungen an die Hausarbeit der Frau.

Der Berufstätige tauscht sein Arbeitsvermögen gegen Geld, das ihm dann seinen Lebensunterhalt garantiert. Der konkrete Inhalt der Berufsarbeit erscheint vor allem unter dem „Geldaspekt“ d. h. dem Ausmaß der mit ihm verbundenen Lebenschancen. Da jede Arbeit auf konkreten Fähigkeiten und Bedürfnissen aufbaut, auf „lebendigem Arbeitsvermögen (Marx), kann man Berufe als „Warenform“ dieser lebendigen Arbeitsvermögen verstehen. Sie bündeln und schneiden menschliche Fähigkeiten für den Einsatz im beruflichen Arbeitsprozeß, vermitteln somit zwischen der Person des Berufstätigen und einem ausschließlich tauschbezogenen Arbeitsprozeß.

B. Branntwein und eine Vorsuppe, die fester war als die des Schnitters von Gras. Wer Heu rechte, bekam mittags weniger als wer das Gras schnitt. Die Kosten der Herstellung wurden in ein genaues Verhältnis zum Nutzen gebracht: eine kalte Suppe war billiger als eine warme, weil die Feuerung gespart wurde, ob sie aber die gleiche Kraft für den Arbeiter gibt? Alles spielte eine Rolle: wieviel Holz für das Kochen, wieviel Schrot für die Grütze, wieviel und welches Brot für die Brotsuppe verbraucht wurde.

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Arbeit - Sozialisation - Sexualität: Zentrale Felder der Frauen- und Geschlechterforschung by Andrea D. Bührmann, Angelika Diezinger, Sigrid Metz-Göckel


by Paul
4.3

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